Kooperatives Mehrbehandlerkonzept – für mehr Effizienz

Kooperatives Mehrbehandlerkonzept – für mehr Effizienz

Die Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie ist eine fachübergreifende Disziplin, die in zahlreichen Fällen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit z.B. mit dem zahnärztlichen Kollegen, dem HNO-Arzt, dem Chirurgen, dem Augenarzt, Kinderarzt und Hautarzt und natürlich auch mit dem Hausarzt/ Internisten erfordert.

Die Praxisklinik Grimm arbeitet deshalb mit vielen zuweisenden Kollegen sehr effektiv nach dem sogenannten kooperativen Mehrbehandlerkonzept zusammen. Sinn und Zweck eines kooperativen Mehrbehandlerkonzeptes ist vor allem die zuverlässige Bündelung des Fachwissens verschiedener medizinischer Disziplinen zum Wohle des Patienten.

Vorteile

Beim Mehrbehandlerkonzept ist klar geregelt, welche Leistung im Einzelfall von wem zu erbringen ist (z. B. bei der Nachversorgung). Das fördert das gegenseitige Vertrauen.

Zuweisende Ärzte werden mehr und mehr entlastet, weil die Entscheidungs- und Informationsroutine zuverlässig funktioniert. Eine reibungslos integrierte Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern spart Zeit, Energie und manchmal auch viel Ärger

Die Patienten sind zufriedener, weil sie hochwertig fachlich betreut werden, was sich wiederum positiv auf das Image der beteiligten Behandler auswirkt. Bei dieser Art der Zusammenarbeit gewinnen alle Beteiligten.

Beispiel für das Mehrbehandlerkonzept: Implantatversorgung

Am Beispiel einer Implantatversorgung lässt sich die Philosophie dieses von uns seit vielen Jahren praktizierten Mehrbehandlerkonzeptes anschaulich darstellen:

Der Zahnarzt plant in Absprache mit seinem Patienten eine implantatgetragene prothetische Versorgung (Krone, Brücke, Prothese etc.) und definiert die prothetisch notwendigen Implantat-Positionen. Auf der Basis dieser Vorgaben führt der behandelnde MKG-Chirurg eine erweiterte Diagnostik durch. Hierbei geht es vor allem um die Feststellung, in welchem
Umfang operative Maßnahmen erforderlich sind (z. B. Knochenaufbau, Knochenverpflanzung, Weichteil-Operationen etc.), um die Implantate an den gewünschten Positionen einbringen zu können.

Der MKG-Chirurg entwirft ein individuelles Behandlungskonzept für die implantologische Versorgung des Patienten. Er nimmt in Absprache mit dem Patienten die entsprechenden operativen Maßnahmen vor, setzt ein oder mehrere Implantate in den Kieferknochen ein und kümmert sich bis zur Einheilung um die Nachversorgung des Patienten.

Sind die Implantate ordnungsgemäß eingeheilt, übernimmt der Zahnarzt die weitere prothetische Versorgung des Patienten (Krone, Brücke etc.) in Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker und schließt damit die Behandlung ab.

Weitere Kooperationsmöglichkeiten

Wir arbeiten nach diesem Prinzip auch mit den Behandlern anderer Fachgebiete zusammen. Geht es z.B. um Kieferhöhlenchirurgie, kooperieren wir mit dem HNO-Arzt. Bei der Hautchirurgie ist der Dermatologe unser Partner oder bei der Tumorchirurgie ist es die entsprechende stationäre Einrichtung.

Fazit

Je eingespielter die beteiligten Behandler sind, desto eher lassen sich die Vorteile des kooperativen Mehrbehandlerkonzeptes verwirklichen.

Wenn Sie sich für eine Zusammenarbeit mit uns nach dem Kooperativen Mehrbehandlerkonzept interessieren, sprechen Sie uns gerne an: Telefon 0234 – 60 18 3 oder info [@] praxisklinik-grimm [.] de. Weitere Fragen können wir gerne in einem persönlichen Gespräch klären.